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Presseartikel
Klosterser Zeitung, Donnerstag 8. Februar
2001
Veränderung nach 70 Jahren Architekturbüro
Aus Thut AG wird Marugg & Hanselmann AG
Das Architekturbüro Thut wurde um 1930 als
einfache Gesellschaft von Arnold Thut, Architekt, in Klosters gegründet.
Als erster Architekt im Raum Klosters prägte er das Aussehen
von Klosters mit seinen markanen, oft aus Naturstein gemauerten
Bauten. Durch sein grosses fachliches Können erhielt er bald
Aufträge in ganz Graubünden. Selbst im Aus- und Zuland
wurden einige Projekte realisiert. Neben privaten Wohnbauten realisierte
er auch diverse Schul- und Verwaltungsbauten.
1972 wurde die Architekturbüro Thut AG gegründet
und die Mitarbeiter Willi Pfister, Helmut Rüdisser
und Johannes Marugg übernahmen die Geschäftsleitung.
Während
den folgenden 29 Jahren erstellte die Thut AG zahlreiche Bauten
im Raum Klosters/Prättigau/Bündner Herrschaft. So wurden
Bergbahnen, Restaurants, Mehr- und Einfamilienhäuser gebaut. |
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Nun,
rund 70 Jahren nach der Gründung übernimmt die dritte
Generation die Geschäftsleitung. In diesem Zusammenhang erfolgt
die Namensänderung in Marugg und Hanselmann AG.
Ueli Marugg, Architekt ETH/SIA und Arthur Hanselmann Architekt
HTL arbeiten seit 1990 bzw. 1994 im Betrieb und gewähren die
Weiterführung und Weiterentwicklung der qualitätvollen
Arbeit ihrer Vorgänger.
Bauten wie Schulhäuser und Sportanlagen, Bergbahnstationen,
Hotels, Gewerbebauten, Mehr- und Einfamilienhäuser sind bereits
mit ihnen realisiert worden. Im Archiv lagern mittlerweile die Unterlagen
von rund 530 grösseren und kleineren Bauten. Die regelmässige
Teilnahme an Architekturwettbewerben und daraus gewonnenen Erkenntnisse
fliessen auch immer wieder in aktuelle Projekte ein.
Die von ihnen erstellten Bauten sind auf dem neuesten Stand der
Technik und den aktuellen Erkenntnissen der Bauphysik und Baubiologie
angepasst. Die leistungsfähige Infrastruktur erlaubt die effiziente
und sorgfältige Bearbeitung der Projekte
auch unter Zeitdruck.
Die Grundlage der Arbeiten finden sich in der traditionellen Architektur
der Region. So können bewährte architektonische Aussagen
übernommen, weiterentwickelt und den heutigen Anforderungen
angepasst werden. Form und Material werden neu reinterpretiert und
die Neubauten passen sich der bestehende Situation an. Erhaltungswürdige
Bauten werden wenn möglich nach den denkmalpflegerischen Grundsätzen
saniert. Neu Nutzungen erhalten eine neue Sprache in Konstruktion
und Material. Die jungen Architekten setzen bei Energie und Ökologie
die Messlatte höher als die gesetzlichen Vorgaben. Der Einsatz
neuer und alternativer Energien wird für jedes Projekt neu
geprüft. In diesem Rahmen wird für den Bauherrn die richtige
Lösung gesucht und auf persönliche Wünsche und Vorstellungen
eingegangen. |
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